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Name | Kastell Vetoniana |
Localisation | Walting/Pfünz im Altmühltal |
Description | Porta praetoria Um Besuchern einen möglichst intensiven Eindruck von einem römischen Kastell zu geben, wurde das Nordtor und ein Eckturm originalgetreu rekonstruiert. Die archäologischen Funde gaben entscheidende Hinweise auf die Auswahl der Baumaterialien und ihre Bearbeitung. Außerdem zogen die Fachleute bildliche Darstellungen oder noch erhaltene Römerbauten zu Rate. Mit seinen handbehauenen Kalkbruchsteinen im Mauerwerk, seinen Torbögen aus Tuffstein und seinen römischen Ziegeldächern versetzt das Nordtor des Kastells Pfünz zurück in die Römerzeit. In einem Torturm ist eine römische Wachstube eingerichtet, in der Soldaten in vollständiger Ausrüstung zu sehen sind.
Wallgraben Das Kastell war mit zwei Gräben umgeben, die auf der Westseite noch heute gut zu erkennen sind. Dadurch, dass das Kastell auf einer strategisch günstigen Felszunge über dem Altmühltal errichtet wurde, mussten die Gräben in vermutlich mühsamer Arbeit in den Fels gehauen werden.
Innengebäude Winkelmann konnte in der südlichen Hälfte des Kastellinnenraums acht Gebäude und eine Zisterne nachweisen. In der Mitte an der Verbindungslinie vom West- zum Osttor stand das sehr einfach gestaltete Hauptgebäude, das praetorium. Es war das größte Gebäude eines Kastells. Die übrigen Bauten waren Unterkünfte, Magazine, Getreidespeicher und Pferdeställe. Auf der freien Fläche nördlich und südlich des Hauptgebäudes standen die Baracken der Mannschaften und die Stallungen. |
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Name | Römerlehrpfad |
Localisation | Walting/Pfünz im Altmühltal |
Description | Das Nordtor des Kastells Vetoniana ist Ausgangspunkt für einen Römer-Lehrpfad. Er führt durch das Lager und über das Lagerdorf vor dem Südtor. Auf verschiedenen Tafeln wird die Geschichte erzählt, die Anlage des Kastells erläutert, die Tempel und Häuser des Lagerdorfes erkärt und auf die wertvollen Funde hingewiesen, deren Originale im Museum für Ur- und Frühgeschichte auf der Willibaldsburg in Eichstätt zu sehen sind. |
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Name | Meilenstein an der Römerstraße nach Süden |
Localisation | Walting/Pfünz im Altmühltal, an der Römerstraße nach Nassenfels |
Description | Unweit der porta decumana (Südtor) steht der Abguss eines römischen Meilensteins, der 1984 in Kösching gefunden wurde. Der Stein zeichnet sich durch seinen vorzüglichen Erhaltungszustand innerhalb seiner Fundgruppe aus. Er weist lediglich einige Vertikalrisse im Zylinderbereich auf. In der Höhe misst er insgesamt 2,20m, wovon auf die 48 cm breite, kubische Basis 66cm entfallen. Der obere Durchmesser der Säule beläuft sich auf 44cm. Die Inschrift ist vollständig erhalten und in sorgfältiger Ordination in schönen und beinahe ebenmäßigen Buchstaben tief eingemeißelt. Der Meilenstein gibt Auskunft über die Entfernung nach Augsburg und Regensburg. |
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